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Für die Beurkundung oder den Entwurf einer Vorsorgevollmacht fällt eine 1,0-fache Gebühr an.

Als Geschäftswert ist grundsätzlich die Hälfte des vorhandenen Vermögens des Vollmachtgebers ohne Schuldenabzug anzusetzen.

Im Einzelnen betragen die Gebühren z.B. bei folgenden Geschäftswerten:

 

Geschäftswert in €

Beurkundungsgebühr

10.000,-

75,-

25.000,-

115,-

50.000,-

165,-

250.000,-

535,-

500.000,-

935,-

Die Gebühr ist auf maximal € 1.735,- begrenzt. Mehr fällt also selbst bei einem nochmals deutlich höheren Vermögen in keinem Falle an.

Die Errichtung einer separaten Patientenverfügung kostet meist € 60,-. Bei höherem Vermögen steigt diese Gebühr auf bis zu € 165,-.

Inhaltlich sinnvoll und zugleich kostengünstig kann es sein, die Patientenverfügung mit einer Vorsorgevollmacht zu kombinieren. Dann entstehen möglicherweise deutlich geringere oder gar keine Mehrkosten gegenüber den ohnehin mit der Vollmacht verbundenen.

Hinzu kommen jeweils die Schreibauslagen und sonstigen Auslagen wie Porto, Telefongebühren und Faxgebühren sowie die gesetzliche Mehrwertsteuer.

Wir nur eine Unterschriftsbeglaubigung vorgenommen (Entwurf wird mitgebracht), so beträgt die Gebühr 0,2, maximal 70,00 € zzgl. MwSt. und eventueller Auslagen, insbesondere für die Zentrale Vorsorgekartei.