Der Notar, unabhängige und neutrale Rechtsberatung


Wer wird und ist Notar ? ?

§ 1 Bundesnotarordnung: 

Als unabhängige Träger eines öffentlichen Amtes werden für die Beurkundung von Rechtsvorgängen und andere Aufgaben auf dem Gebiet der vorsorgenden Rechtspflege in den Ländern Notare bestellt.

Nach § 5 BNotO kann Notar  nur werden, wer die Befähigung zum Richteramt nach dem Deutschen Richtergesetz  erworben hat, was im Allgemeinen voraussetzt, dass der Bewerber die 2. Jur. Staatsprüfung bestanden hat.

Es gibt sog. Nur- Notare ( alle neuen Bundesländer, Teile von NRW und BW, Bayern, Hamburg und Rheinland-Pfalz) sowie Notare im Nebenamt, die hauptberuflich Rechtsanwälte sind.

Aufgrund historischer Besonderheiten ist das Notaramt in Bielefeld und im gesamten Zuständigkeitsbereich der Westfälischen Notarkammer in Hamm sowie im übrigen auch in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen, Hessen sowie Berlin und Teilen Baden-Württembergs untrennbar damit verbunden, dass der Notar im Hauptberuf Rechtsanwalt ist, § 3 Abs. BNotO.

Es gibt derzeit  60 Rechtsanwälte in Bielefeld, die das Notaramt im Nebenberuf ausüben( sog. Anwaltsnotare / Stand 03/2011). Der Amtsbezirk entspricht dem Bezirk des Amtsgeichtes Bielefeld. Hierzu gehört auch die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock, obwohl sie im Kreis Gütersloh liegt. Die Bundesnotarordnung regelt, unter welchen Voraussetzungen ein Rechtsanwalt zum Notar zugelassen werden kann.

Dies setzt zunächst die Ausschreibung einer neuen Notarstelle durch die Landesjustizverwaltung voraus. Hierzu besteht keine Verpflichtung, es entscheidet vielmehr der Bedarf ( derzeit bei einem Urkundenaufkommen von durchschnittlich 400 Urkunden/Notar des Amtsgerichtsbezirkes und/oder die Sicherung der Altersstruktur).

Unter mehreren, durch den Besuch von Lehrgängen, Seminaren und erfolreichen Prüfungen qualifizierten  Bewerbern entscheidet sich die Auswahl nach bestimmten Kriterien ( Examensnote, Berufspraxis, und Bestehen und Note einer staatlichen Prüfung).

Die  Auswahlpraxis wird seit dem 01.05.2011 im wesentlichen davon bestimmt werden, wie ein Bewerber in einer neu geschaffenen staatlichen Zugangsprüfung abschneidet.Die dazu erforderliche Notarfachprüfungsverordnung ( NotFV) ist  erlassen (siehe dazu http://www.anwalts-notariat.de) und es werden bereits die ersten Prüfungen abgenommen.

Ab 15.05.2011 wurden erstmals Notarstellen an Bewerber vergeben,  die die neue Zulassungsprüfung bestanden haben.

Die Note dieser Prüfung, die aus sechs benoteten Klausuren und einer mündlichen Prüfung einschließlich Aktenvortrag besteht, fließt zu 40 %, die Examensnote mit 60 % in die Auswahlkrierien ein.

Von den im Jahre 2014 170 landesweit ausgeschriebenen  Notarstellen konnten allerdings mangels Bewerbungen nur 89 Stellen neu besetzt werden. Die Zahl der Anwaltsnotare sinkt also.

Das Notaramt erlischt kraft Gesetzes mit der Vollendung des 70.Lebensjahres.

Der Notar ist Träger eines öffentlichen Amtes.

Der Notar ist tätig u.a.  im Bereich

 - Grundstücksrecht, d.h. Kaufverträge und Übertragungen, Aufteilungen,

 - Handels- und Gesellschaftsrecht,

 - Erbrecht,

- Familienrecht

und in anderen Rechtsangelegenheiten zuständig für die veorsorgende Rechtsbetreung, den Entwurf und die Beurkundung von Verträgen, Testamenten, sowie einseitigen Willenserklärungen wie der Bestellung von Grundpfandrechten und Anträgen auf Erteilung von Erbscheinen sowie die Beglaubigung von Unterschriften sowie elektronische Anmeldungen zum Handelsregister.

Diese Seite steht allen Bielefelder Notaren zur Darstellung ihrer Person und Tätigkeit offen. 

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt und Notar Arnold Riedenklau

                                  

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